Steigern Sie Ihren Umsatz mit einer perfekten Speisekarte – Teil 3

Allergene Speisekarte

Allergene auf der Speisekarte

Seit Dezember 2015 sind auch Allergene auf Speisekarten anzugeben.

Welche Lebensmittel als Allergene ausgewiesen werden müssen, ist im Anhang II der Lebensmittel-Informationsverordnung angegeben:

A – Glutenhaltiges Getreide, namentlich Weizen (wie Dinkel und Khorasan-Weizen), Roggen, Gerste, Hafer oder Hybridstämme davon, sowie daraus hergestellte Erzeugnisse

B – Krebstiere und daraus gewonnene Erzeugniss

C – Eier und daraus gewonnene Erzeugnisse

D – Fische und daraus gewonnene Erzeugniss

E – Erdnüsse und daraus gewonnene Erzeugnisse

F – Sojabohnen und daraus gewonnene Erzeugnisse

G – Milch und daraus gewonnene Erzeugnisse (einschließlich Laktose)

H – Schalenfrüchte, namentlich Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Kaschunüsse, Pecannüsse, Paranüsse, Pistazien, Macadamia- oder Queenslandnüsse sowie daraus gewonnene Erzeugnisse

I – Sellerie und daraus gewonnene Erzeugnisse

J – Senf und daraus gewonnene Erzeugnisse

K – Sesamsamen und daraus gewonnene Erzeugnisse

L – Schwefeldioxid und Sulphite in Konzentrationen von mehr als 10 mg/kg oder
10 mg/l als insgesamt vorhandenes SO2, die für verzehrfertige oder gemäß den Anweisungen des Herstellers in den ursprünglichen Zustand zurückgeführte Erzeugnisse zu berechnen sind

M – Lupinen und daraus gewonnene Erzeugnisse

N – Weichtiere und daraus gewonnene Erzeugnisse.

Hinweis: Bei den Nummern  A und H müssen die jeweiligen Allergene namentlich genannt werden – also „Weizen“ anstatt „Glutenhaltiges Getreide“ oder „Pistazien“ anstatt „Schalenfrüchte“.

 

Die Allergene können auf folgende Art und Weise in den Speisekarten kenntlich gemacht werden:

  • mit einer Fußnote unmittelbar an der Bezeichnung des Lebensmittels und Verweis auf eine Liste am Ende oder auf der Rückseite der Speisekarte,
  • auf separaten Preisverzeichnissen,
  • in einem separaten „Allergen-Verzeichnis“ außerhalb der Speisekarte. Hier muss jedoch in der Speisekarte ein klarer Hinweis erfolgen, wo die Allergenhinweise zu finden sind. Wichtig ist hierbei, dass das sich der Gast vor Kaufabschluss (Bestellung) und vor Übergabe des Lebensmittels informieren kann.

Gesetzlich ist auch eine mündliche Information durch das Verkaufs- bzw. Servicepersonal vorgesehen. Dies gilt allerdings nur dort, wo Allergene mit einem Schild auf dem Lebensmittel oder in der Nähe des Lebensmittels gekennzeichnet werden könnten (beispielsweise an einer Verkaufstheke oder einem Buffet). Zusätzlich muss jedoch auch hier eine schriftliche Aufzeichnung über die bei der Herstellung verwendeten Allergene vorliegen und leicht zugänglich sein.

Beachten Sie jedoch, dass die behördlichen Kontrollen in den jeweiligen Bundesländern unterschiedlich organisiert sind. Daher kann zu unterschiedlichen Auffassungen kommen, wie die Kennzeichnung im Einzelfall genau auszusehen hat.


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