Basische Ernährung für einen gesunden Körper | Teil 1

Basische Ernährung für einen gesunden Körper

Den Säure-Basen-Haushalt in ein Gleichgewicht zu bringen, ist das Ziel einer basischen Ernährung. Was sich dahinter verbirgt und welche Lebensmittel dieses Konzept empfiehlt, erfahren Sie nachfolgend.
 
Fertigprodukte und Fast Food, etliche Backwaren und andere verpackte Produkte, sind nicht frei von Zusatzstoffen. Heutige Mahlzeiten enthalten immer weniger frische Zutaten und hingegen viel zu viele künstliche Zusätze. Der hohe Gehalt an Eiweiß und Fett in unserer Ernährung sorgt langfristig leider für eine hohe Säurelast in unserem Körper. 
Eine große Rolle spielt hierbei auch der Konsum von tierischen Produkten – allesamt Säurebildner – spielt hier eine entscheidende Rolle.
 

Übersäuerung führt zu Mineralstoffmangel, macht dick und belastet die Organe

In modern ernährten Körpern sind Mineralstoffe in der Regel Mangelware. Mahlzeiten, die säurebildend sind (beispielsweise Pizza), werden täglich nicht nur einmal, sondern mehrmals gegessen. Die Folge ist eine Säureflut im Organismus. Mit Pizza & Co. treffen nun jedoch nicht annähernd so viele Mineralstoffe ein, wie der Organismus für die Neutralisierung der entstehenden Säuren bräuchte. Und was passiert? Der Körper betreibt Raubbau an sich selbst und plündert seine eigenen Mineralstoffdepots. Aus den Knochen holt er sich Mineralien, aus den Zähnen, den Blutgefässen oder aus den Organen.
 
Gleichzeitig werden vom Körper so viele Fettzellen wie möglich angelegt. Denn Fett eignet sich prima zur Einlagerung der Säuren bzw. ihrer Schlacken und schützt gleichzeitig die lebenswichtigen Organe vor den gefährlichen Säuren. Womöglich sind Sie also gar nicht dick, sondern einfach nur übersäuert? Und solange Sie übersäuert sind, bleibt eine dauerhafte Gewichtsabnahme unerreichbar. Mit einer Diät setzen Sie Ihren Körper sogar noch den schädlichen Säuren unmittelbar aus.
 
Wenn die Säuren dann neutralisiert sind (Schlacken), müssten sie eigentlich über die Nieren, die Haut oder den Darm ausgeschieden werden. Dies funktioniert aber aufgrund der großen Säurenmenge aus der üblichen, modernen Ernährungsweise oft nicht mehr oder nicht mehr vollständig. Denn die Ausscheidungsorgane sind überlastet und die Schlacken werden im Körper eingelagert. Hier verstopfen sie Blutgefässe und führen zu Bluthochdruck mit all seinen Folgen. Sie bilden Nieren-, Gallen- und Blasensteine oder blockieren Gelenke und lassen diese sehr schmerzen. In den Zellen der Haut eingelagert, lassen sie Altersflecken und Cellulite entstehen.
 

Die Lösung: eine basische Ernährung

Erst, wenn sich dem Körper beispielsweise während einer Basenfastenkur die Gelegenheit bietet, können die Schlacken nach und nach ausgeschieden werden.
 
Die basische Ernährung schafft einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt und verhindert also eine Übersäuerung. Bei einer bereits bestehenden Übersäuerung kehrt sie alle negativen Auswirkungen der Übersäuerung wieder um und hilft diese abzubauen. Alle überschüssigen Säuren und deren Schlacken werden ausgeleitet und gleichzeitig wird der Körper mit allen essentiellen Mineralien und Spurenelementen versorgt. Das klingt perfekt? Das ist es auch.
 
In Teil 2 von „Basische Ernährung für einen gesunden Körper“ beschäftige ich mit den Fragen: Woran erkennen Sie eine Übersäuerung? Und: Basische Ernährung – was heißt das denn? Jetzt weiterlesen…