Basische Ernährung für einen gesunden Körper | Teil 2

Basische Ernährung mit Michael Stranak

Ernährungswissenschaftlern ist seit vielen Jahren klar, dass der Körper bei einer basischen Ernährung deutlich fitter erhalten werden kann als bei anderen Ernährungsmethoden. Durch eine Ernährung auf basischer Ebene wird der Basen-Haushalt unseres Körpers ausgeglichen. Unser Körper erhält alle Mineralstoffe, Nähr- und Vitalstoffe in besonders leicht aufnehmbarer Variante und wird nicht weiter mit säurehaltigen Rückständen des Stoffwechsels belastet. Dies hat viele Auswirkungen auf unsere körperliche Fitness und Gesundheit. Auch die Verdauung, die ein sehr wichtiger Punkt in der Gesundheit des Menschen ist, wird hierdurch gestärkt.
 

Basische Ernährung – was heißt das denn?

Die Skala des pH-Wertes reicht von den Ziffern 1 bis 14. Alle Werte über 7 sind basisch und alle Werte unter 7 sauer. Idealerweise sollte der pH-Wert des Körpers zwischen 7,3 und 7,45 liegen. Häufig ist das jedoch nicht der Fall und unser Körper kann durch schlechte Ernährung und Stress auf Dauer übersäuern. 
Eine Basische Ernährung wirkt dieser Übersäuerung entgegen und gleicht den pH-Wert im Körper wieder aus. Bei einer “leichten” Übersäuerung können Sie versuchen, nach und nach mehr basische Lebensmittel in Ihre Ernährung zu integrieren. Bei einer deutlichen Übersäuerung empfehle ich Ihnen, eine Basendiät in Betracht ziehen und komplett auf säurebildende Lebensmittel verzichten.
 

Woran erkennen Sie eine Übersäuerung?

Ein übersäuerter Organismus macht sich nicht sofort bemerkbar, kann aber viele verschiedene Symptome auslösen.

  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Hautkrankheiten, wie Neurodermitis und Akne
  • Verdauungsprobleme
  • Muskelkrämpfe und Schmerzen
  • Brüchige Nägel und Haarausfall

 

Welche Lebensmittel passen zur basischen Ernährung?

Ob ein Lebensmittel sauer ist hat übrigens nichts mit der Geschmacksrichtung zu tun, sondern ob das Lebensmittel im Körper säurebildend wirkt. Zitronen beispielsweise und alle anderen Zitrusfrüchte werden von unserem Körper basisch verstoffwechselt. Ihr PRAL-Wert liegt also im basischen Bereich.


Was ist der PRAL-Wert?
Der PRAL-Wert (PRAL: Potential Renal Acid Load) ist ein häufig verwendeter Wert zur Beurteilung der säure- bzw. basenbildenden Wirkung von Lebensmitteln. Dieser Wert gibt die potentielle Säurebelastung der Nieren (bzw. die Säureproduktion) durch ein Lebensmittel an. Je höher der Wert, desto höher ist die Säureausscheidung über die Nieren. Lebensmittel mit negativem PRAL-Wert sind basenüberschüssig, gleichen Säuren aus und entlasten die Nieren somit. Je negativer der PRAL-Wert, desto mehr Säuren werden ausgeglichen.
Der PRAL-Wert wurde von Dr. Thomas Remer und Dr. Friedrich Manz entwickelt. 1995 veröffentlichten die beiden Professoren PRAL-Tabellenwerte für eine Vielzahl von Lebensmitteln.


Die basische Ernährungslehre unterteilt Lebensmittel in die Kategorien sauer, basisch und neutral.

Saure Lebensmittel:

Tierische Produkte (Fleisch, Fisch, Käse, Eier), Weißmehlprodukte (Reis, Nudeln, Getreide), Fertigprodukte, Süßigkeiten, Alkohol

Neutrale Lebensmittel:

Pflanzenöle, Milch, Joghurt, Sahne

Basische Lebensmittel:

Obst, Gemüse, Salat, Kartoffeln, Tofu, Mandeln, Samen und die meisten Hülsenfrüchte

Die basische Ernährungsweise soll bewirken, ausgewogen, gesund und vor allem im Säure-Basen-Gleichgewichtig zu leben. Das bedeutet, dass durch diese Ernährung der Körper ausgeglichen wird und in jedem Bereich des Körpers der passende und dadurch auch automatisch gesunde pH-Wert entsteht und gehalten wird.

Im optimalen Fall sollte das Verhältnis zwei Drittel basisch und ein Drittel sauer sein. Dies kann entweder bei jeder Mahlzeit oder in der Gesamtbilanz – beispielsweise in einem Wochenplan – einer basischen Ernährung berücksichtigt werden. Gerät das Verhältnis aus dem Gleichgewicht, kann ein Basenfasten sinnvoll sein.

Basische Ernährung jetzt starten

Der Einstieg in die basische Ernährung ist gar nicht so schwer. Eine Schüssel Haferflocken, ein Bananen-Milchshake oder ein Fruchtsalat mit Mandeln legen eine basische Grundlage für den Tag. Zudem ist die Zahl an basischen Gemüsesorten sehr groß.

Folgende Tipps helfen Ihnen bei einer (vorwiegend) basischen Ernährung:

  • Essen Sie zu jeder Mahlzeit Obst und/oder Gemüse.
  • Betrachten Sie Fleisch und Fisch als „Beilage“.
  • Essen Sie häufiger Kartoffeln anstelle von Nudeln oder Reis.

Mit meinem Konzept „Die basische Fastenwoche – Abnehmen in 5 Tagen“ gebe ich Ihnen das notwendige Rüstzeug für einen gesunden Körper an die Hand.
Der Workshop ist als Live-Koch-Serminar plus Webinar oder ausschliesslich als Webinar buchbar.