Front cooking – dem Koch auf die Finger schauen

Frontcooking Livecooking

Immer mehr Menschen achten darauf, woher das Essen kommt, das sie zu sich nehmen – und natürlich auch, wie es verarbeitet wird. Transparenz ist das neue Zauberwort. Auf Events lässt sich dieser Faktor mit Hilfe des Live Cookings (oder auch Front Cooking) in besonders anschaulicher Weise darstellen. Denn was schafft mehr Transparenz, als die Speisen direkt vor den Augen der Gäste zuzubereiten?

Für viele Veranstaltungen ist ein Live Cooking Event eine tolle Bereicherung! Die Gäste haben die Möglichkeit, dem Koch über die Schulter zu gucken, Fragen zu stellen und sich inspirieren zu lassen. Es werden nicht nur handwerkliches Können und Geschick präsentiert – auch Frische und Qualität der eingesetzten Waren sind transparent. Das Können des Kochs wird zum emotionalen Erlebnis für die Gäste. Und ganz nebenbei entstehen zudem noch Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

Was macht einen Frontcooker aus?

Kein Koch kommt als Frontcooker auf die Welt. Frontcooker ist zudem ein relativ junges Berufsbild. Gefragt sind Offenheit, Kommunikationsfähigkeit, Menschenkenntnis, Show-Talent, Selbstbewusstsein und gutes Aussehen.

Der Gast von heute ist anspruchsvoll. Er möchte nicht nur in einem schönen Ambiente essen, sondern er möchte sein Essen erleben, wissen, woher die Zutaten kommen und wie das Gericht zubereitet wurde. Beim Front cooking ist nicht nur die Expertise des Koches gefragt, sondern auch seine soziale Kompetenz und ein Stück weit gewisse Entertainment-Qualitäten. Gute Frontcooker können parallel kochen und kommunizieren. Gäste erwarten vom Koch Blickkontakt (beispielsweise Kopfnicken), eine persönliche Ansprache („Was darf ich für Sie zubereiten?“) und natürlich Antworten auf Fragen.

Wichtig sind im Vorfeld eine genaue Planung, Prozessanalyse, Vorbereitung und die Sicherstellung des Warenflusses. Es gilt, den Gästen das Gericht möglichst zügig und ohne kulinarische Einbußen zu präsentieren. Und weil die Zubereitung trotz allen Entertainments flott gehen soll, bekommen die Gäste meist nur die letzten Zubereitungsschritte zu sehen.
Da der Koch ungefähr die Zahl der zu erwartenden Gäste kennt, kann er planen, welche Handgriffe er im Front cooking zeigt. Hat das Gericht mehrere Komponenten, wählt er selbst aus, welche er vor dem Gast zubereitet und welche er als Selbstbedienung bereitstellt.

Wie sieht es mit der Hygiene beim Front cooking aus?

Ein Koch muß selbstverständlich immer sauber arbeiten. Beim Front cooking ist das saubere Arbeiten jedoch besonders wichtig, denn die Gäste schauen Ihnen nun einmal permanent auf die Hände. Sorgen Sie für einen penibel sauber gehaltenen Arbeitsplatz. Reinigen Sie die eingesetzte Technik regelmäßig zwischendurch. Halten Sie saubere Wischlappen bereit, verwenden Sie Einmalhandtüchern und denken Sie an das regelmäßiges Händewaschen.

Ungebügelte Kochjacken, verschmutze Uniformen und ungepflegtes Äußeres sind ein absolutes No-go auf der Livecooking-Bühne. Gleiches gilt für Ringe, Armbänder oder Armbanduhren. Im Grunde genommen gelten all die Dinge, die Sie generell in Gastronomie beachten – hier sind sie jedoch besonders wichtig.
Noch ein kleiner Hinweis: ein Namensschild erleichtert die Kommunikation.

 


Buchungen und Anfragen

Sie planen ein Event und möchten Ihre Gäste mit Front cooking überraschen? Für Ihre Anfragen, Buchungen und individuelle Angebote stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Rufen Sie mich an: +49 163 7205951